Blattläuse bei Rosen

Was hilft gegen Blattläuse an Rosen?

Was hilft gegen Blattläuse an Rosen?
Blattläuse an Rosen sind die Plagegeister im Garten. Zwar freuen sich Gärtner über viele Tiere und Insekten. Allerdings ist Aphidoidea ein Tierchen, das gar nicht gerne gesehen ist. Blattläuse gehören zu den Schädlingen, die sich über zahlreiche Gartenpflanzen hermachen. Es scheint fast so, als gäbe es diese Tierchen nur aus einem Grund: Um sich über die Königin der Gartenblumen – die Rose – herzumachen. Rosen und andere Pflanzen brauchen möglichst schnelle Hilfe, wenn sich dieser Schädling an ihnen niederlässt, da sie sonst massiv gefährdet werden.

Blattläuse an Rosen kann Krankheiten übertragen

Blattläuse saugen an Pflanzen, um sich zu nähren. Oft noch schlimmer: Die Blattlaus überträgt Pflanzenviren, die zum Erkranken oder Absterben von Rosen und anderen Gewächsen führen.

Präventiv können Sie als Gärtner nicht wirklich viel gegen die Schädlinge tun. Bei guten Bedingungen vermehrt sich Aphidoidea rasant und macht quasi vor keiner Pflanzenart Halt. Da sich die Läuse zunächst meist unter Blättern und Blütenkelchen ansiedeln, werden sie oft erst entdeckt, wenn sie sich bereits munter vermehrt haben.
Blattläuse bei Rosen

Wie wird man Blattläuse an Rosen und anderen Pflanzen wieder los?

Das Blattläuse bekämpfen ist relativ einfach und Sie können verschiedene Methoden anwenden, um Gewächse von den Schädlingen zu erlösen. Die Optionen reichen vom Einsatz diverser Pflanzenschutzmittel über Hausmittel, natürliche Fressfeinde bis hin zum Rosenpflaster, das mit denkbar einfacher Handhabung Ihre Rosen von Aphidoidea-Befall befreien.

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Für Rosenliebhaber: Rosenpflaster vertreibt Blattläuse

Das Rosenpflaster möchte ich Ihnen als erste Methode vorstellen. Jeder rosenliebende Gärtner sollte das Rosenpflaster gegen Blattläuse vorsorglich zur Hand haben, um schnell Abhilfe zu verschaffen.

Der Hersteller über Rosenpflaster

  • Wirkstoff Dimethoat
  • Abgabe des Wirkstoffs kontinuierlich
  • geeignet für alle Rosenarten (Beet & Freiland)
  • Wirkungsdauer 40 bis 60 Tage
  • nützlingsschonend und nicht bienengefährlich
  • einfaches Anbringen

Vorteile & Anwendung von Rosenpflaster gegen Blattläuse

Der große Pluspunkt eines solchen Rosenpflasters ist die denkbar einfache Anbringung sowie die Tatsache, dass der Wirkstoff bereits nach ca. einem Tag wirkt und die Wirkung durch die allmähliche Wirkstoffabgabe nachhaltig anhält.

Das Rosenpflaster zur Blattlausbekämpfung wird am Haupttrieb der Rosen einfach angeklebt und schon gibt es den Wirkstoff in den Pflanzensaft ab. Darum befindet sich der Wirkstoff nur im Inneren der Rosenpflanze und somit geht von den Rosen keine Gefahr für Bienen, Hummeln, Marienkäfer und Schmetterlinge aus.

Zur Anwendung wird einfach das Rosenpflaster von der Schutzfolie abgezogen, um den Haupttrieb der Pflanze gelegt und die beiden Enden zusammengeklebt.

Hausmittel zur Blattlausbekämpfung an Rosen

Gegen Aphidoidea helfen auch diverse Hausmittelchen, die jedoch in der Anwendung deutlich aufwändiger sind. Ein gutes Video von Detlef Römisch ist dieses hier, bei dem erklärt wird, wie man mit einem Sud aus Zigarettenstummeln einen wirksamen Blattlausvernichter machen kann.

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Dieser Tipp ist natürlich nur dann anwendbar, wenn Sie rauchen und Zigarettenstummel zur Verfügung haben. Mit dem angesetzten Sud können Sie dann die befallenen Rosen und Pflanzen besprühen.

Außerdem soll eine Seifenlösung helfen, Blattläuse gezielt loszuwerden. Dafür können sie eine möglichst handgesiedete Seife in Wasser auflösen und ebenfalls die Pflanzenläuse besprühen.

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Blattläuse an Rosen bekämpfen: Natürliche Fressfeinde

Der Schädling Aphidoidea hat viele natürliche Feinde. Sie werden als Nützlinge im Garten bezeichnet und Sie können diese mit einem Insektenhotel in den Garten locken. Es bietet sich an, ein solches Insektenhotel in der Nähe der Rosen oder anderer befallenen Pflanzen aufzuhängen oder aufzustellen.

Nützliche Blattlaus-Fresser sind:

  • Marienkäfer & Larven
  • Gallmücken
  • Raupenfliegen
  • Schwebfliegen
  • Florfliegen & Larven
  • Schlupfwespen & Larven
  • Raubwanzen
  • Blumenwanzen

und ebenso Spinnen und Gartenvögel. Sehr gefräßig sind vor allem die Marienkäfer und ihre Larven. Sie werden deshalb eigens gezüchtet, um Rosenliebhabern bei der natürlichen Blattlausbekämpfung zu helfen.

Tipp: Nützlinge eignen sich nicht nur zur Bekämpfung von Blattläusen. Die Blindschleiche ist ein hilfreicher Vertilger von Schnecken im Garten!

Fazit zur Blattlausbekämpfung

Blattläuse bevorzugen Rosen und Pfingstrosen. Da sie sich im Frühjahr bei trockenem und warmem Wetter äußerst schnell vermehren, können sie den Garten „verwüsten“ und machen auch nicht vor Gemüse wie Paprika und anderen Gewächsen Halt.

Ganz gleich, für welche der Methoden Sie sich entscheiden: Je schneller Sie gegen den Schädling vorgehen, umso unbeschadeter bleiben Ihre Gartenpflanzen. Das Rosenpflaster ist eine prima Sache, da es schnell und unkompliziert in der Nutzung ist und nachhaltig wirkt. Da Seifen im Garten nicht unproblematisch sind, sollten sie nur im Notfall verwendet werden. Viel wichtiger erscheint mir, einen insektenfreundlichen Garten zu gestalten, in dem sich nicht nur Schädlinge, sondern vor allem auch Nützlinge wohl fühlen.

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