Terrasse frostsicher machen

Terrasse selbst bauen

Terrassenbau selbst übernehmen

So legt man eine Terrasse an

So legt man eine Terrasse an


Eine Terrasse ist teuer, wenn sie von Fachfirmen angelegt wird. Sie können allerdings die Terrasse selbst bauen und dadurch den Großteil der Kosten einsparen. Um die angelegte Fläche fachgerecht zu gestalten, benötigen Sie etwas handwerkliches Geschick, das aber ohnehin die meisten Hausbesitzer sich bereits im Laufe der Jahre angeeignet haben.
Den Terrassenboden legen sollte dann eigentlich gut selbst erledigt werden können. Denn eine Terrasse anlegen ist keine sonderlich schwere Handwerksarbeit. Gemeinsam mit einem Fachhandwerker haben wir für Sie die Arbeitsschritte zusammengefasst, mit denen Sie den Terrassenbau leicht selbst erledigen können. Die Arbeitsschritte sind nicht schwerer, wie beim Gartenweg selbst anlegen.

Terrasse selbst bauen beginnt mit Erdaushub

Haben Sie sich dazu entschlossen, Ihre Terrasse selbst bauen zu wollen, beginnt nach der Planungsphase der Terrassenbau mit dem Erdaushub. Gemessen ab der Oberkante des Fußbodens im Haus müsen 50 Zentimeter tief Erde abgetragen werden. Spannen Sie ein Schnurgerüst, so lässt sich das Ausheben der Erde leichter erledigen. Je nach Terrassengröße lohnt es sich, für diese Arbeit einen kleinen Bagger zu mieten.
Nachdem der Erdaushub zum Terrassenboden legen vollständig erledigt ist, wird die Terrassenfläche mit einer speziellen Bauplane ausgelegt. Die Plane hält Feuchtigkeit von unten ab und verhindert zudem, dass Unkraut sich den Weg nach oben bahnt. Nachdem die Plane verlegt wurde, wird das Erdloch mit Recyclingmaterial (Schotter) in einer etwa 30 bis 35 Zentimeter dicken Schicht aufgefüllt. Damit sich das Material gut setzt, wird es mit einer Rüttelplatte gut verdichtet. Anschließend wird mit einer 3 bis 4 Zentimeter dicken Sandschicht aufgefüllt, bevor Sie darauf die Terrasse anlegen können.
Um eine ebene Oberfläche zu erhalten, ziehen Sie den Sand mit einer Schiene gleichmäßig ab. Auch der Sand sollte dann mit einer Rüttelplatte verdichtet werden. Achten Sie bei der Sandschicht darauf, ein Gefälle mit einzuarbeiten. Das Gefälle führt immer von der Hauswand weg. Ein Abschuss von 1 Zentimeter pro Meter ist genügend.

Terrasse selbst bauen: Welcher Bodenbelag?

Wenn Sie Ihre neue Terrasse selbst bauen, können Sie natürlich auch frei entscheiden, welchen Bodenbelag  Sie beim Terrassenboden legen verwenden möchten. Planen Sie vorher und holen Sie sich Angebote für benötigte Baustoffe ein. Das Terrasse Anlegen mit Waschbetonplatten ist sicher die leichteste Variante, den Terrassenboden auszulegen, da auf kein Muster geachtet werden braucht.
Kopfsteinpflaster ist optisch sehr schön, um damit eine Terrasse zu gestalten. Doch wirkt das Kopfsteinpflaster nur, wenn es in einem schönen Muster verlegt wird. Besonders modern ist das Verlegen mit Mosaiksteinen. Hierbei kommt eine Tüftelarbeit auf Sie zu. Leichter geht es mit vorgefertigten Mosaiksteinmatten. Natürlich können Sie Ihre neue Terrasse auch betonieren, fliesen oder eine Holzterrasse anlegen. Beim Betonieren muss der neue Terrassenboden wenigstens eine Woche aushärten, bevor er belastbar ist.
Kopfsteinpflaster und Waschbetonplatten werden nach dem Terrassenbau mit Sand verfugt. Dabei wird Sand auf den Boden gekippt und in die Fugen eingekehrt. Fliesen werden mit Fugenmörtel verfugt. Ein Terrassenboden aus Mosaik kann mit Sand oder mit Sand, Granulat oder Fugenmörtel verfugt werden. Später können Sie bei Gefallen z. B. auch einen Kunstrasen auslegen.

Worauf ist noch zu achten?

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Ihr Haus bereits ab Bau rundum ordentlich mit Folien gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt ist. Deshalb muss diesbezüglich nichts weiter beachtet werden, wenn Sie Ihre Terrasse selbst bauen. Denn die Terrasse wird nicht mit einer Häuserwand verbunden, sondern mit kleinem Abstand lediglich an die Hauswand angelegt. Sie können jedoch beim Terrassenbau an der hausnahen Kante der Terrasse eine dünne Styropormatte hochkant anlegen, um diese als Dehnungsfuge zwischen Terrassenboden und Hauswand zu verwenden.
Deutlich mehr Augenmerk gilt beim Terrasse Anlegen, wie bereits erwähnt, dem Gefälle der Terrassenfläche. Dieses ist zwingend beim Terrassenboden Legen zu beachten, damit bei Regen das Wasser nicht in Hausnähe, sondern in die Gegenrichtung fließt. Möchten Sie verhindern, dass zuviel Regenwasser unkontrolliert in den Garten fließt, können Sie eine Akkurinne einarbeiten. Sie fängt das ablaufende Regenwasser auf und führt es zum Kanal ab, wenn Sie die Akkurinne an diesen angeschlossen haben.
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