Gabionenzaun Ratgeber

Der Gabionenzaun ist für viele private Grundstücksbesitzer ein in Erfüllung gegangener Traum. Denn die Gabione vereint viele attraktive Vorteile, die andere Zaunarten dagegen regelrecht alt aussehen lassen. In unserem Gabionenzaun Ratgeber haben wir die wichtigsten Informationen zu diesem besonderen Zaun zusammengetragen.

Was ist ein Gabionenzaun?

Der Korpus einer Gabione besteht aus einem Drahtgitterkorb, der meist aus Doppelstabmatten zusammengesetzt ist. Nachdem dieser Drahtkorb am Standort errichtet und fachgerecht montiert wurde, wird der Steinkorb mit Steinen aufgefüllt. Ein Gabionenzaun eignet sich hervorragend, um Vorgarten und Garten vor neugierigen Blicken und unliebsamen Eindringlingen zu schützen. Aber er kann auch als gestalterisches Element in den Garten integriert werden.

Welche Vorteile hat ein Gabionenzaun?

Der Gabionenzaun bietet je nach Ausführung und Größe zuverlässigen Sichtschutz und Lärmschutz. Erhältlich sind beispielsweise Gabionenzaun schmal und Gabionenzaun breit. Bei der Höhe haben Sie ebenfalls eine gute Auswahl. Jedoch begrenzen die meisten Grundstücksbesitzer auf eine maximale Zaunhöhe von 2 Meter, um keine Baugenehmigung einholen zu müssen.

Gabionenwand – schneller Sichtschutz für Ihre Privatsphäre

Die Montage einer Gabionenwand ist schnell erledigt und somit hat die Gabione einen klaren Vorteil gegenüber einer gepflanzten Hecke, die erst über mehrere Jahre hinweg ihre volle Größe erreicht und einen entsprechend guten Sichtschutz und Durchdringschutz erreicht. Haben Sie neu gebaut und wünschen sich auf die Schnelle Privatsphäre im Garten, ist die Gabione somit eine tolle Alternative zur Heckenanpflanzung.

Dank Gabione weniger Aufwand bei der Pflanzenpflege

Im Gegensatz zu anderen Gartenzäunen sowie Grundstücksumrandungen benötigen Gabionenzäune keine weitere Pflege, wenn sie erstmal errichtet wurden. Wer sich für eine natürliche Hecke entscheidet, muss mindestens 1 bis 2 mal pro Jahr die Hecke schneiden. Im Sommer ist unter Umständen das Gießen der Heckenpflanzen erforderlich. Zudem nimmt eine Gabionenwand weitaus weniger Platz in Anspruch, als es bei einer Heckenbepflanzung der Fall ist.

Gabionenzaun vs. Holzzaun

Holzzäune lassen sich sehr harmonisch in die Natur integrieren und sehen toll aus. Aber sie haben doch einige Nachteile. Damit ein Holzzaun über viele Jahre oder Jahrzehnte schön aussieht, benötigt der Zaun aus Holz regelmäßig Pflege und einen neuen Anstrich.

Das ist aufwendig und nicht jeder Hausbesitzer hat Lust darauf, alle paar Jahre dem Holzzaun einen neuen Anstrich zu verpassen. Doch gerade, wenn Holzzaunpfähle nicht regelmäßig neu gestrichen werden, dringen Feuchtigkeit und Schädlinge ein, was langfristig für massive Schäden an der Holzstruktur sorgt.

Die Lebensdauer wird somit bei mangelnder Zaunpflege massiv beeinträchtig. Indes sind die Gabionenkörbe sowie der Bruchstein als Füllmaterial für die Ewigkeit gemacht und somit weisen Gabionen eine extrem hohe Lebenserwartung auf.

Gabionenzaun Vorteile im Überblick

Die Liste der Vorteile von Gabionen ist lang, deshalb hier normal die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • schneller Aufbau einer Gabione
  • sofortiger Sichtschutz und Lärmschutz
  • sehr platzsparend
  • natürlicher Look durch Bruchsteine
  • kein Pflegeaufwand bei Gabionen
  • langfristig sehr kostengünstig

Gabionenzaun selber bauen?

Das Errichten einer Gabionenwand setzt ein solides Fundament aus Beton voraus, da die Schüttkörbe der Gabione je nach Größe ein relativ hohes Eigengewicht haben und darüber hinaus die Steinwand mit einer großen Menge an Steinen gefüllt wird, die ebenfalls von dem Mauersteinkorb getragen werden müssen. Zu berücksichtigen ist auch der Wind, der die Gabionenwand belastet.

Grundsätzlich kann mit handwerklichem Geschick das Fundament selbst angelegt und der Gabionenzaun aufgebaut werden. Allerdings empfiehlt es sich, eine Fachfirma für Zaunbau zu beauftragen, damit der Fachbetrieb

  • die erforderliche Statik für die Zaunwand berechnet.
  • das Betonfundament professionell erstellt.
  • die einzelnen Elemente der Gabione fachgerecht verbindet.

Das Gabionenfundament sollte eine Tiefe von ca. 80 cm aufweisen, um vor Frostschäden gefeit zu sein. Hier lauern durchaus erste Probleme, wenn Sie sich als Bauherr dazu entschließen, einen Gabionenzaun selbst bauen zu wollen. Unter Umständen stoßen Sie auf undurchdringbare Materialien oder bei der Anlage des Fundaments müssen Wasserrohre oder Stromkabel berücksichtig werden.

Unter Umständen ist es auch erforderlich, die Stabmatten zu kürzen. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, die Schnittkanten sorgfältig mit Zinkfarbe zu versiegeln, damit kein Rost entsteht und die Drahtkörbe an Stabilität verlieren.

Selbst erfahrene Handwerker sind nicht davor gefeit, dass beim Zaunbau der Gabione etwas schief geht, wie dieses Video zeigt:

Gabionen Elemente – unzählige Gestaltungsmöglichkeiten

Möchten Sie mit einem Gabionenzaun das Grundstück umranden, ist dies prinziepiell auch lückenlos möglich. Denn neben gerade verlaufenden Gabionenkörben stehen zahlreiche weitere Gabionen Elemente zur Auswahl bereit – nicht nur für den neuen Zaun, sondern auch für die Gartengestaltung:

  • runde Gabione
  • Winkel-Gabionenzaun Elemente
  • Gabionen Buchstaben
  • Gabionen Ziffern
  • Gabione Rundsäule

Darüber hinaus bieten Fachfirmen individuelle Gabionenelemente an, die Ihnen maximale Flexibilität für den Gabionenzaun erlauben. So ist es beispielsweise möglich, Gabionen Hochbeete anzulegen, eine Feuerstelle mit einer Gabionenumrandung zu errichten oder Grill bzw. Kamin in die Gabione zu integrieren.
Gabionenzaun

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