So wird die Terrasse frostsicher

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Die Terrasse ist das Herzstück des Gartens und wird von den meisten Eigenheimbesitzern gerne und oft genutzt: Sonnen, zum Kaffee und Kuchen sitzen oder zum gemütlichen Grillen. Der Terrassenboden ist dabei vielen Beanspruchungen ausgesetzt. Das Wichtigste bei der Planung des Terrassenbodens ist es, die Terrasse frostsicher zu machen. Falls auf den wichtigen Frostschutz verzichtet wird, zeigen sich Frostschäden meist schon nach wenigen Jahren, wenn die Holzterrasse wegfault oder die Terrassenfliesen brechen.

Warum brauchen Terrassen Frostschutz?

Im Winter friert das Erdreich, das gefrorene Wasser breitet sich aus und würde Beton und Fliesen zerbrechen lassen, falls nicht an den wichtigen Frostschutz beim Terrassenbau gedacht wird. Grundsätzlich brauchen deshalb alle gängigen Terrassenböden (Holz, Beton, Fliesen) ein Fundament, dass zwischen Terrassenboden und Erdreich sickerfähig für Distanz sorgt. So läuft Regenwasser nach unten ab und das Fundament verhindert, dass Terrassenholz, Betonterrasse oder Terrassenfliesen ständig Staunässe ausgesetzt sind.

Terrasse frostsicher machen
Terrasse frostsicher: Nur mit ordentlichem Fundament wintersicher (beispielhafter Aufbau eines Terrassenfundaments)

Wie wird die Terrasse frostsicher?

Frostsichere Fliesen verwenden

Auf diese Frage gibt es zunächst keine allgemeingültige Antwort, da der Frostschutz für Terrassen davon abhängt, welchen Terrassenboden man anlegen möchte. Holz verfügt durchaus über eigenen Winterschutz. Bei Fliesen sieht es da schon anders aus. Zum Terrassenbau sollten nur frostsichere Außenfliesen genutzt werden. Da bei nicht winterfesten Bodenfliesen Feuchtigkeit in die Poren der Fliese eintritt, gefriert und die Fliesenkachel zerberstet, da sich das Wasser im gefrorenen Zustand ausbreitet, die Fliesenporen jedoch nicht elastisch sind. Sie geraten unter Spannung und brechen. Witterungsbeständige Fliesen für den Außenbereich sind, wenn sie richtig verlegt werden, langlebig, robust und unempfindlich. Außerdem sind sie rutschfest, so dass beim regennassen Fliesenboden das Laufen sicher ist.

Terrassenboden auf Gefälle und unebenem Grund

Bei einem vorhandenen alten Terrassenboden muss die Terrasse nicht vollständig neu aufgebaut werden. Insofern sich die alte Terrasse über Jahre gesetzt hat und nicht mehr in Bewegung ist, kann der alte Terrassenboden das Fundament der neuen Fliesenterrasse bzw. Holzterrasse sein, wenn es dadurch möglich ist, zwischen Haus und Terrasse eine ebenmäßige Verbindung herzustellen. Verläuft der alte Terrassenboden abschüssig oder ist uneben, können die Terrassenfliesen auf Stelzen oder Säckchen verlegt werden. Wie das aussieht, können Sie sich hier anschauen. Beim Verlegen auf Stelzen liegen lediglich die Ecken der Terrassenplatten auf der Stelze. Jede Fliesenstelze verbindet 4 einzelne Platten miteinander. Die Stelzen können auf individuelle Höhe eingestellt werden, wodurch sich Unebenheiten im Fundament ebenso gut ausgleichen lassen, wie unterschiedliche Höhen. Durch den Einsatz von Terrassenstelzen ist es nicht nur möglich, den Terrassenboden anzuheben, sondern auch die Terrasse frostsicher zu machen, weil Regenwasser durch die Fugen abläuft.

Fundament für Fliesenterrasse, Holzterrasse und Gehwegplatten

Wie bereits erwähnt, kann nur ein solides Fundament die Terrasse frostsicher und bruchfest machen. Das Fundament muss zwingend richtig aufgebaut werden. Kernstück des Fundaments ist die Drainage.

Die Drainage soll

  • das Ablaufen von Regenwasser optimal unterstützen,
  • Staunässe unterhalb des Terrassenbodens verhindern,
  • Distanz zwischen gefrorenem Boden und Terrassenfläche bringen.

Das gesamte Fundament soll zudem gut gesetzt sein bzw. mit der Rüttelplatte verdichtet werden, damit es nicht im Laufe der Jahre absinkt. Zwar wäre dann trotzdem die Terrasse frostsicher, allerdings könnten

  • winterfeste Fliesen brechen
  • Holzdielen sich verziehen
  • Gehwegplatten / Waschbeton platzen bzw. brechen.


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