Sukkulenten

Sukkulenten im Garten

Sukkulenten sind saftreiche Pflanzen, die sich bestens den klimatischen Verhältnissen anpassen und mit fast allen Bodenverhältnissen auskommen. Das Gewebe der Pflanzen verfügt über die Fähigkeit, Feuchtigkeit extrem gut speichern zu können. Kakteen gehören  zu den Sukkulenten, allerdings zählen noch viele weitere so genannte sukkulente Pflanzen zu dieser Pflanzengattung. Zu den Sukkulenten gehören zahlreiche Familien und Gattungen, so dass die Auswahl kaum überschaubar beschrieben werden kann. Aus botanischer Sicht ist es auch nicht immer ganz einfach, weil die Grenze zwischen Sukkulenten und Gewächsen mit ähnlichen Eigenschaften sehr schwammig ist.

Sukkulenten

Sukkulenten: Fleischige Pflanzen mit bester Speicherfähigkeit von Wasser

Was macht Sukkulenten aus?

Sukkulenten besitzen dickfleischige Blätter und Stängle, in denen die Pflanzen große Mengen Wasser speichern. Dadurch kommen sie selbst in Dürreperioden sehr gut ohne Regen und Bewässern zurecht. Bei trockenen Perioden zehren sukkulente Pflanzen von der gespeicherten Flüssigkeit und die Pflanze versorgt sich selbst dann mit Wasser, wenn weder Regen noch Gießwasser zur Verfügung stehen.

Das Blattwerk der Sukkulenten sieht herkömmlichem Laub anderer Blumen nicht ähnlich. Die Pflanzenteile wirken eher lederartig, dick und wuchtig im Verhältnis zur gesamten Pflanze. Aufgrund des andersartigen Aussehens und den deutlichen Unterschieden zu hier beheimateten Gewächsen werden Sukkulenten als sehr exotisch empfunden und haben daher auch viele Fans.

Die beliebtesten Sukkulenten

Die Liste der Sukkulenten ist äußert umfangreich und viele der Familien und Gattungen sind den meisten Gärtnern unbekannt oder zumindest sagt einem der Name nichts. Zu den bekannteren Sukkulenten zählen beispielsweise:

  • Agave
  • Aloe
  • Begonie
  • Ficus
  • Orchidee
  • Yucca

Weniger bekannt ist dagegen die Sukkulente Bleistiftstrauch, deren Äste dem Bleistift sehr ähneln. Aus dem milchigen Saft der fleischigen Äste kann eine benzinähnliche Flüssigkeit hergestellt werden. Die Pflanze selbst erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 8 Meter, da sie jedoch aufgrund ihrer Herkunft (Afrika) nicht winterhart ist, ist sie hierzulande nicht anzutreffen. Weitere schön anzusehende und weniger bekannte Sukkulenten sind etwa die asiatische Fetthenne, welche mit rosafarbenen Blüten Schmetterlinge anlockt oder das bezaubernde Portulakröschen.

So gedeihen Sukkulenten im Garten

Gewächse der Sukkulentengattung sehen sehr speziell aus und sind für viele Gärtner und Fans der fleischigen Pflanzen das Must Have im Garten. Besonders schön machen sich diese fleischigen Exoten im Steingarten oder zum Besiedeln von Mauerwerken. Mit Sukkulenten lässt sich der Garten auf außergewöhnliche Weise gestalten und obendrein sind sukkulante Pflanzen recht pflegeleicht und deshalb ideal, wenn Sie im Sommer lange in Urlaub sind und Sie Probleme haben, eine Urlaubsvertretung zu finden, die sich gut um den Garten kümmert. Sukkulanten sind insgesamt eine tolle Ergänzung oder sogar eine Alternative zu Schnittblumen.

Zwar können die Pflanzen der Sukkulentengattng nicht als anspruchslos bezeichnet werden, jedoch gedeihen sie bei Beachtung dieser Tipps prächtig. Den schlimmsten Fehler, den Sie den feuchtigkeitsspeichernden Gewächsen antun können: Zu viel Feuchtigkeit und nasse Füße. Eine Sukkulente soll nur mäßig gegossen werden, da sich bei Staunässe und zu gut gemeintem Gießen Wurzelfäulnis bildet. Dies kann zum Abfaulen der Pflanze führen.

Dafür ist es der Sukkulente meist egal, ob sie im Freiland angesiedelt wird oder ein einem Pflanzkübel. Wichtig ist, dass Sie der Sukkulente Kakteenerde anbieten und für eine Drainageschicht sorgen. Mit Kakteendünger stärken Sie Sukkulenten, die sich übrigens als Stecklinge einfach vermehren lassen. Stecklinge sollten etwa 7 Tage getrocknet werden lassen, bevor sie in sandige Erde gesteckt werden können. Dort verwurzelt der Steckling und die außergewöhnliche Pflanze kann sich entwickeln.

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